Aktualisiert für 2026 – Kunst im Garten wächst weiter im Garten von Britta und Klaus in Feldrennach
Unser Event „Kunst im Garten“ kehrt in diesem Jahr zurück – am 4. Juli im Wildbienenheim von Britta und Klaus Faaß in Feldrennach. Und diesmal wird die künstlerische Runde noch vielfältiger: Neu dabei sind in diesem Jahr Laura Peterlik mit Keramikarbeiten und Giorgio di Montelupo mit Steinskulpturen.
Und auch musikalisch wird der Tag besonders: Die Live-Band „Fischers & Friends“ begleitet mit Blues und Soul das Event und bringt entspannte Klangfarbe in den Garten.
Zwischen 15 und 20 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher eine faszinierende Mischung aus Kunstwerken, Mitmachaktionen und spannenden Einblicken in die Welt der Wildbienen. Das Event wird in Kooperation mit dem „BUND Ortsverband Straubenhardt“ veranstaltet.
Das Wildbienenheim in Feldrennach
Das Wildbienenheim in Feldrennach ist ein besonderer Ort, der sich dem Schutz und der Förderung von Wildbienen widmet. Hier finden die kleinen Bestäuber zahlreiche Nistmöglichkeiten und eine große Vielfalt an bienenfreundlichen Pflanzen. Britta und Klaus Faaß haben mit viel Liebe einen Naturraum geschaffen, in dem Wildbienen beobachtet und ihr ökologischer Wert erlebbar wird. Während des Events gibt es informative Führungen, die die Bedeutung dieser Insekten anschaulich vermitteln. Es gibt z. B. eine große Kräuterschnecke, ein neues Sandarium, vielfältige Ertragszonen mit Obstbäumen und Beeten, zahlreiche Blühflächen mit Nisthilfen für Wildbienen oder selbstgebaute Trockenmauern.
Ein Gartenparadies voller Leben und Ideen
Ich kann das Wildbienenheim von Britta und Klaus Faaß wärmstens empfehlen. Seitdem ich die beiden kenne, habe ich viel über bienenfreundliche Gärten und Balkone gelernt. Ein Spaziergang durch ihren Garten ist wie eine Reise in eine andere Welt – eine, in der Wildbienen zwischen Lavendel und Thymian summen, die Luft nach Blumen duftet und an jeder Ecke kleine Wunder der Natur zu entdecken sind.

Kräuterspirale mit Nisthilfen für Wildbienen 
Steinpyramiden 
Wiese mit Klatschmohn 
Miniteich in Kübeln
Ich erinnere mich an meinen ersten Besuch dort: Britta zeigte mir, wie die Nisthilfen für Wildbienen gebaut werden und Klaus erzählte mir voller Begeisterung von der besonderen Beziehung zwischen bestimmten Wildbienenarten und ihren Lieblingsblumen. Während wir durch den Garten schlenderten, erfuhr ich, warum Totholz, Sandflächen und alte Mauern wichtig für viele nützliche Insekten sind. Am Ende saßen wir mit einer Tasse Wildkräutertee am Gartenhäuschen, und ich wusste: Das ist ein Ort, an den ich zurückkehren werde.

Stachelig und schön 
Sandarium 
Trockenmauern 
Kugeldistel und Wilde Karde
Kunst im Garten – Von der Idee zur Kunst-Ausstellung
So kam es auch: Ich besuchte das Wildbienenheim einige Male im Jahr und irgendwann hatten wir die Idee, beim nächsten „Tag der offenen Pforte“ Kunst zu zeigen, die von der Natur inspiriert ist.
Seitdem hat sich viel getan. 2025 haben sieben Künstlerinnen und Künstler mitgemacht. In diesem Jahr sind wir nun schon neun Kunstschaffende. Gemeinsam planen und organisieren wir dieses besondere Event. Die Werke entstehen oft in Verbindung mit der Natur – sei es durch direkte Inspiration oder durch die verwendeten Materialien.
Natur als Inspiration
Die Kunstwerke, ob abstrakte oder realistische Malerei, Zeichnungen, Mixed-Media-Kunst, Plastiken oder Skulpturen, spiegeln die Vielfalt der Natur und ihre Ästhetik wider. Bei Regen werden die Kunstwerke auch in der Werkstatt, im Casa Molere, Gartenhaus und in den Garagen präsentiert.

Kunst im Wildbienenheim
Barbara Drollinger – Fotorealistische Zeichnungen
Daniel Jäck – Installation, Skulptur, Performance
Dirk Schiebel Zefferer – Malerei – Insta: @dirkislandsson
Giorgio di Montelupo – Steinskulpturen – Insta: @dimontelupo
Karin Serr-Büttner – Mixed-Media-Kunst – kunstwege.serr-online.de
Laura Peterlik – Keramilarbeiten – Insta: @laura_keramikaquarell
Levin Hautsch – Schnitzkunst
Marie-Luise Wankmüller – Malerei, Zeichnungen, Drucke
Martina Munz – Malerei – Martina malt.

Mehr als Natur und Kunst – Drumherum für Groß und Klein
Was gibt es noch am Tag der offenen Pforte? Ein Programm voller Ideen, Begegnungen und Naturgenuss:
- Wildbienen- und Gartenführung
- Mitmachaktionen und kreativ werden
- Infoecke, Gespräche und Austausch
- Kaffee und Kuchen
- Musik: Live-Band mit Blues und Soul
- Atmosphäre: Kunst, Garten, Begegnung
Ein Tag für Kunst, Natur und Begegnung
Die Veranstaltung „Kunst im Garten“ verbindet Kunst, Natur und Genuss in einzigartiger Weise. Ob Wildbienen beobachten, Kunstwerke bewundern oder einfach im Grünen entspannen – dieser Tag verspricht unvergessliche Eindrücke.
Wann? 4. Juli 2026, 15 bis 20 Uhr
Wo? Hortus Apis Fera, Schulzengasse 4, 75334 Straubenhardt (Feldrennach)
Mehr über das Wildbienenheim: wildbienenheim.de
Google Maps: Anfahrt anzeigen
Eintritt: Kostenlos, Spenden willkommen
Erlebe einen Tag voller Kreativität und Inspiration.
„Frühlingserwachen“ – mein Bild für Kunst im Garten 2026

Für Kunst im Garten 2026 zeige ich eines meiner neuen Bilder, das auch auf unserer Einladungspostkarte zu sehen ist. Ich nenne es „Frühlingserwachen“, denn leuchtende Orangetöne treffen darin auf kühle Blau- und Violettflächen. Die weichen Übergänge in Rosa, Gelb und Grün erinnern an Wachstum und Bewegung. Ich finde, das Bild passt sehr gut zu unserem Event „Kunst im Garten“ im Wildbienenheim von Britta und Klaus Faaß.
Eine abstrakte Tulpe, Pollenflug und Wildbienen
Dieses Mixed-Media-Werk ist von Naturstimmungen geprägt. Dabei male ich keine naturgetreue Abbildung, sondern zeige eher einen malerischen Ausdruck dessen, was Natur in mir auslöst. In der intuitiven Malweise entstand eine abstrakte Tulpe in Rosa und Gelbgrün. Die Blütenblätter entfalten sich vor einem blauvioletten Himmel. Pollen fliegen in die Atmosphäre – im Bild orange und fragmentiert dargestellt. Ich kann mir gut vorstellen, wie eine Wildbiene von dieser Tulpe angelockt wird und in den Pollen badet.
Schicht für Schicht: Folientechnik und Spurensuche
Wie hat sich „Frühlingserwachen“ entwickelt? Ich startete mit einer bereits bemalten Leinwand, die ich mit Folientechnik überarbeitete. Blaue und weiße Lasuren unter der zerknautschten Folie erzeugten Strukturfacetten, die ich im Einzelnen mit Orange, Gelb und Rosa spielerisch auf dem Malgrund herausarbeitete. So entstehen Schicht für Schicht Farbräume, die ich dann wieder übermale oder mit Aquarellfarben und Gouache verändere. Manchmal erinnert mich dieser Prozess an eine kleine archäologische Spurensuche: Unter der sichtbaren Oberfläche liegt noch eine zweite, dritte oder vierte Ebene. Formen tauchen auf, verschwinden wieder und hinterlassen Spuren. Oft halte ich inne und frage mich: „Liebes Bild, was willst du mir sagen?“
Wenn Kunst im Garten atmen darf
Dieses Kunstwerk bekommt für mich gerade im Wildbienenheim Hortus Apis Fera eine zusätzliche Bedeutung. Dieser Garten ist kein neutraler Ausstellungsraum. Dieser Ort lebt, duftet, klingt und bewegt sich. Wildbienen fliegen, Blätter werfen Schatten, Menschen bleiben stehen und kommen ins Gespräch. Das Bild wird Teil der Natur. „Kunst im Garten“ bedeutet für mich: Die Werke der beteiligten Künstlerinnen und Künstler dürfen atmen. Sie treten mit der Natur und den Menschen in Beziehung.