„Kunst im Garten“ in Straubenhardt-Feldrennach verbindet Kunst und Natur im Wildbienenheim Hortus Apis Fera. In dieser Fotoparade zeige ich Eindrücke von „Kunst im Garten“ 2026 und 2025. Der Beitrag verbindet einen Rückblick, Künstlerinnen und Künstler und die besondere Rolle des Wildbienenheims Hortus Apis Fera als naturnaher Ausstellungsort.
Am 4. Juli 2026 wurde das Wildbienenheim Hortus Apis Fera wieder zu einer besonderen Open-Air-Galerie. Zum zweiten Mal fand dort „Kunst im Garten“ statt – und wieder zeigte sich, wie Kunst und Natur zueinander passen. Der Hortus Apis Fera zeigt, wie ein Garten zugleich Lebensraum für Wildbienen und inspirierender Ausstellungsort sein kann.
Ein Sommertag zwischen Wildbienen, Blues und Kunst
Britta und Klaus Faaß öffneten ihren naturnahen Garten für Besucherinnen und Besucher, Kunstschaffende, Musikerinnen und Musiker, für Gespräche und Begegnungen. Das Wildbienenheim ist kein gewöhnlicher Ort für Ausstellungen. Zwischen Stauden, Wildblumen, Mauern, Holz, Gartenhäuser, Werkstätten und Schattenplätzen durfte die Kunst ihren eigenen Platz finden.
Die Bilder hingen an Staketenzäunen, in Gartenhäusern oder standen auf Holzregalen. Skulpturen, Keramik und Holzobjekte bekamen ihren besonderen Platz zum Beispiel mitten auf einer blühende Wiese, auf Steinbänken oder auf kleinen Wiesentischen. Dabei war die Natur auch eine Mitgestalterin.
Ein Garten voller Entdeckungen
Das Wildbienenheim ist ein lebendiger Naturgarten. Klaus Faaß führte die Gäste fachkundig durch das Wildbienenreich, während Britta die Besucherinnen und Besucher durch Garten und Kunstausstellung begleitete.

Bei den Gartenführungen ging es um Artenvielfalt, Lebensräume und das, was man oft erst auf den zweiten Blick entdeckt: Wildbienen, Pflanzen, kleine Rückzugsorte, Trockenmauern, Holzstrukturen und ökologische Zusammenhänge. So war der Garten nicht nur Kulisse, sondern ein wichtiger Teil der Veranstaltung.
Auch der BUND-Ortsverband Straubenhardt war dabei. Am Stand konnten Besucherinnen und Besucher ihren ökologischen Fußabdruck berechnen und erkennen, wie er sich verbessern lässt.
Musik und Mitmachaktionen
Für die musikalische Stimmung in der Werkstatt sorgten Fishers & Friends mit Blues und Soul. Die Musik begleitete „Kunst im Garten“ mit harmonischen Farbklängen, während die Gäste in den Kaffeepausen selbstgebackenen Kuchen und erfrischende Getränke genossen.

Auch Kinder konnten kreativ werden. Bei den betreuten Mitmachaktionen wurde gemalt und gespielt. Genau diese Mischung machte den Nachmittag so besonders: Es war Ausstellung, Gartenfest, Naturerlebnis und Begegnungsraum zugleich.


Danke an alle helfende Hände
So ein Tag entsteht nicht von allein. Hinter der entspannten Atmosphäre standen viele helfende Hände: beim Aufbau, beim Hängen der Bilder, beim Platzieren der Objekte, an der Kuchentheke, bei der Organisation, bei den Führungen und beim Aufräumen.
Ein herzliches Dankeschön gilt Britta und Klaus Faaß, die diesen besonderen Ort geöffnet und mit viel Engagement begleitet haben. Ebenso danke an alle Künstlerinnen und Künstler, an den BUND-Ortsverband Straubenhardt, an Fishers & Friends und an alle Helferinnen und Helfer, die diesen Tag möglich gemacht haben.
Fotoparade Kunst im Garten 2026
Die Kunst war 2026 besonders vielfältig. Insgesamt neun Künstlerinnen und Künstler zeigten ganz unterschiedliche Arbeiten – von fotorealistischer Zeichnung über Holzkunst, Tierbilder, Malerei, Radierungen bis hin zu
Keramik- und Steinarbeiten.
Barbara Drollinger
Barbara Drollinger zeigte fotorealistische Zeichnungen u. a. von Kleiber und Zaunkönig. Ihre Bleistiftarbeiten sind präzise und detailgenau. Diese feinen Vogelzeichnungen passten wunderbar in die historische Schleifhütte.


Daniel Jäck
Daniel Jäck integrierte Holzobjekte und Steinformationen am „Käferkeller“. Besonders schön war sein großes Holzbild, das sich im Laufe des Tages zu einem bunten Gemeinschaftskunstwerk entwickelte. So wurde Kunst nicht nur betrachtet, sondern von vielen Händen weitergeführt.


Dirk Schiebel Zefferer
Dirk Schiebel Zefferer präsentierte am Gartenhaus neue Tierbilder und Porträts auf kleinformatigen Holzbildern. Die Formate erinnerten fast an Smartphone- oder Tablet-Größen. Ein spannender Gegensatz: „Digitales“ trifft auf
handgemalte Tier- und Porträtkunst.


Giorgio Montelupo
Giorgio Montelupo brachte mit seinen Steinarbeiten eine neue künstlerische Facette in die Ausstellung. Aus Sandstein ließ er vor Ort mit Hammer und Meißel eine Biene entstehen. Die Besucherinnen und Besucher konnten den Entstehungsprozess unmittelbar miterleben.


Karin Serr-Büttner
Karin Serr-Büttner zeigte abstrakte Acrylbilder von Blüten und Blumen. Ihre farbstarken Arbeiten nahmen das Thema Garten auf, ohne es einfach abzubilden. Zwischen echten Blüten, Grün und Licht entstanden lebendige Farbklänge.


Laura Peterlik
Laura Peterlik war mit Keramikkunst neu dabei. Sie zeigte Vasen, Schalen, Tassen und Figuren aus Ton. Gerade Keramik fügte sich wunderbar in den Garten ein, denn Ton, Erde und Pflanzen gehören zusammen. Ihre Arbeiten wirkten handwerklich fein und lebendig.


Levin Hautsch
Levin Hautsch macht aus Fundholz und Treibholz einzigartige Kunstwerke. Seine Arbeiten zeigen, wie viel Ausdruck bereits im gefundenen Material steckt. Holz wird bei ihm nicht glatt, sondern behält seine Eigenwilligkeit, seine Spuren und seine Geschichte.


Marie-Luise Wankmüller
Marie-Luise Wankmüller zeigte einen Linoldruck und Radierungen mit Pflanzen- und Tiermotiven. Ihre Arbeiten ergänzten die feinen Mauer-Farne der Schleifhütte auf eine ruhige Weise und setzten lebendige Akzente.


Martina Munz
Martina Munz nutzte die Staudenbeete für ihre Kunst. Der Staketenzaun und eine Holzhütte wurden zu natürlichen Galeriewänden. Viele der Bilder sind von der Natur inspiriert. Sie kehrten quasi an ihren Ursprung zurück.


Ein Nachmittag, der nachklingt
„Kunst im Garten“ war auch 2026 mehr als eine Ausstellung. Es war ein lebendiges Zusammenspiel aus Kunst, Natur, Musik und Gemeinschaft. Die Werke standen nicht abseits vom Leben, sondern mitten darin: zwischen Blüten, Wildbienen, Holz, Stein, Gesprächen, Musik und Sommerlicht.
Vielleicht ist genau das der Zauber dieser Veranstaltung. Kunst braucht nicht immer einen klassischen Ausstellungsraum. Manchmal genügt ein Garten, ein Sommertag und neugierige Menschen.
Vorfreude aufs Wiedersehen
Wir freuen uns schon
auf den nächsten Sommer, wenn es heißt:
Kunst im Garten 2027.
Kunst im Garten 2025
Am 5. Juli 2025 verwandelte sich das Wildbienenheim in Feldrennach in eine offene Galerie. Die Resonanz war überwältigend: Zahlreiche Besucherinnen und Besucher schlenderten durch die „Kunst im Garten“. Diese Mini-Story-Galerie bietet dir einen kurzen Einblick in diesen Tag.
Scroll dich hinein und erlebe Kunst, Natur und beste Laune.

Hier strahlen die Akteurinnen und Akteure des Gartenateliers –
von links nach rechts:
Daniel Jäck
Integrierte Holzobjekte und große Holzstämme am „Käferkeller“. Er ergänzte seine Installation mit einer markanten Granitskulptur.
Britta und Klaus Faaß
Die Wildbienen-Experten und Gastgeber des Hortus Apis Fera pflegen seit Jahren das Wildbienenheim in Feldrennach. Mitten im Dorf ist so ein summender und blühender Zufluchtsort für Mensch und Tier entstanden. Klaus führte die Besucherinnen und Besucher fachkundig durch das Wildbienenreich.
Martina Munz
Inszenierte am „Gartenhaus“ leuchtenden Fine Art Prints ihrer Obstserie. Daneben ergänzte sie ihre Werke mit poppig bemalten Pulp-Art-Figuren.
Stefan Fischer
Charmant ins Gruppenfoto gehuscht. Er ist der heimliche Held beim Aufhängen der Bilder und Montieren der Kinderschaukel.
Levin Hautsch
Verwandelt Baumholz in geschwungene Löffelskulpturen, die als Windspiel pendeln, und installierte auf der Wiese zudem Holzobjekte aus Astgabeln.
Dirk Schiebel Zefferer
Zeigte am „Gartenhaus“ eine Auswahl seiner Tierbilder auf kleinformatigen Holzbildern im Smartphone- oder Tablet-Format.
Marie-Luise Wankmüller
Malte humorvolle Ölbilder von Spinnen oder Heuschrecken auf Baumrinden und präsentierte am „Rosenbänkle“ eine großformatige Illustration im Cartoon-Stil.
Karin Serr-Büttner
Setzte fröhlich-abstrakte Acrylbilder und Portraits im poppigen
Farbrausch in Szene.
Barbara Drollinger
Zeichnete fotorealistische Vögel und Früchte mit Bleistift – verblüffende detailgetreu.
Teamwork im Grünen. Danke euch!
Ein herzliches Dankeschön gilt Britta und Klaus Faaß, die uns Kunstschaffenden mit ihrem Hortus Apis Fera nicht nur eine Open-Air-Ausstellung, sondern auch einen inspirierenden Rahmen geboten haben.
Auch danken wir allen, die beim Aufbau der Kunstwerke kräftig mit angepackt haben. Zudem herzlichen Dank der BUND-Ortsgruppe Straubenhardt für die tatkräftige sowie tolle Unterstützung an der Kaffee- und Kuchentheke sowie auch für den detaillierten Bericht im Amts- und Mitteilungsblatt Straubenhardt (Ausgabe 28/2025).
Fotoparade Kunst im Garten 2025































Pflanzenfarben aus dem Wildbienenheim


Der Kreativ-Kompass durchs Wildbienenheim

Vorfreude aufs Wiedersehen
Dieses gelungene Zusammenspiel von Kunst und Garten möchten wir nicht nur in Erinnerung behalten, sondern gern wieder aufleben lassen. Vielleicht wieder im Sommer 2026.
FAQ zu Kunst im Garten
Was ist Kunst im Garten Feldrennach?
Kunst im Garten Feldrennach ist eine kleine Open-Air-Kunstausstellung im Wildbienenheim Hortus Apis Fera in Straubenhardt-Feldrennach. Kunstwerke werden im naturnahen Garten gezeigt und mit Wildbienenwissen, Begegnung und Gartenatmosphäre verbunden.
Wo findet Kunst im Garten statt?
Die Veranstaltung findet im Wildbienenheim Hortus Apis Fera in Straubenhardt-Feldrennach statt.
Wann fand Kunst im Garten 2026 statt?
Kunst im Garten 2026 fand am 4. Juli 2026 statt.
Wann fand Kunst im Garten 2025 statt?
Kunst im Garten 2025 fand am 5. Juli 2025 statt.
Was ist das Besondere an Kunst im Garten?
Das Besondere ist die Verbindung von Kunst, naturnahem Garten und Wildbienenlebensraum. Die Kunstwerke stehen nicht in einem klassischen Ausstellungsraum, sondern zwischen Pflanzen, Blühflächen, Holz, Stein und Gartenwegen.

