Inspiriert von Natur und digitaler Kreativität


Einladung zur Kunstazsstelle von Eva Balogh und Martina Munz

Cartography of Dreams – Topographies of Imagination

Der historische Gewölbekeller des Rathauses in Durlach verwandelt sich im März 2026 in einen Ort der Fantasie. Unter dem Titel „Cartography of Dreams – Topographies of Imagination“ zeigen wir – Eva Balogh und Martina Munz – eine gemeinsame Ausstellung, die innere Bilder, Traumlandschaften und eigene Gedankenräume in den Mittelpunkt stellt.

Jubiläumsausstellung

  • Vernissage: Freitag, 13. März 2026, 17 bis 21 Uhr
    – Einführung: Solveig Schaper, Kuratorin
    – Musik: Fischers & Friends
  • Samstag, 14. März 2026, 10 bis 17 Uhr
  • Sonntag, 15. März 2026, 11 bis 15 Uhr

Ort: Rathaus Durlach, Pfinztalstraße 33, 76227 Karlsruhe


Welche Ideen stecken hinter der Ausstellung?

Mit dem Titel „Cartography of Dreams – Topographies of Imagination“ beschreiben wir den Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen durch die Kraft der Malerei.

  • Wie könnten Träume aussehen, wenn wir sie intuitiv ohne Plan malen?
  • Welche Formen nimmt Fantasie an, wenn sie im Malprozess sichtbar wird?
  • Was treibt uns an, wenn wir ein Motiv malen: das Gesehene, ein Gefühl oder das, was entsteht?

Die gezeigten Werke tragen z. B. Spuren realer Gegenstände, Orte oder Erinnerungen. Gleichzeitig öffnen sie Bildräume, die sich einer Logik entziehen. Die Arbeiten bewegen sich zwischen Wiedererkennbaren und freier Imagination. 

Viele der Werke sind eine visuelle Darstellung der inneren Welten und Werte, Emotionen und Träume, die wir in Farbe und Form übersetzt haben. Wir nutzen dabei ein breites Spektrum malerischer Techniken: Acrylfarben, Gouache, Ölpastelle, Ölfarben, Aquarelle, Wachs- oder Zeichenstifte bilden die u. a. die Grundlage vieler Arbeiten und erlauben sowohl transparente Schichtungen als auch kräftige Farbgebungen. Ergänzt werden diese klassischen Malmittel durch Mixed-Media-Materialien wie Kreide, Marmormehl, Kleister oder pastose Strukturen, die den Bildern eine haptische Tiefe verleihen. So entstehen vielschichtige Oberflächen, die mitunter fantastische Bildkompositionen hervorbringen.


20 Jahre ‘Atelier für Malerei. Die Malschule.’

Die Künstlerin und Diplom-Grafik-Designerin Eva Balogh gründete in Karlsruhe-Mühlburg ihre Malschule als Atelier für Malerei. Hier ist sie weit mehr als eine Lehrerin, sie ist Mentorin und Motivatorin. Schon 20 Jahren lang leitet sie ihren Kreativort mit viel Engagement und Ideenreichtum, verbunden mit Freundlichkeit und Herzlichkeit. Unsere gemeinsame Ausstellung steht somit auch im Zeichen dieses besonderen Jubiläums.

Seit vielen Jahren arbeite ich im Atelier von Eva Balogh. Sie begleitet meine künstlerische Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit und gibt mir immer wieder präzise Anregungen und Impulse für meine malerische Arbeit. In dieser kontinuierlichen Zusammenarbeit ist sie für mich zu einer wichtigen Freundin und Mentorin geworden. In ihrem Malatelier fühle ich mich immer wohl. Die Atmosphäre ist durch Wärme, Vertrautheit, Geborgenheit und Ungezwungenheit auszeichnet. 

Das ‘Atelier für Malerei. Die Malschule.’ bietet zudem den Raum für individuelle Entfaltung. Jeder erhält den künstlerischen Freiraum, den eigenen Stil zu entwickeln. Für Menschen, die selbst kreativ tätig sind, vermittelt Eva Balogh Techniken von der klassischen Malerei bis hin zu Trends in der Kunst. In verschiedenartigen Kursen und Kreativ-Retreats gibt sie ihr umfassendes Wissen weiter. Und nebenbei erfährt man noch, wie berühmte Kunstschaffende malen oder gemalt haben. Für Eva Balogh bewirkt allerdings die Malerei noch mehr: sie hilft auch, die innere Balance zu finden und neue Energie zu schöpfen.

Weitere künstlerische Bildwelten

Die Ausstellung im Durlacher Gewölbekeller zeigt daher zusätzlich Werke von Künstlerinnen und Künstlern, die regelmäßig in der Malschule arbeiten. Ihre Arbeiten sind vielfältig, individuell und spiegeln unterschiedliche künstlerische Handschriften wider.

Zudem wird auch ein gemeinsames Kunstprojekt, das während der Lockdown-Zeiten der Corona-Pandemie entstanden ist, erstmals öffentlich gezeigt.

Angebot zum Dialog

Unsere gemeinsame Ausstellung lädt zudem das Publikum dazu ein, die eigenen gedanklichen und emotionalen Landschaften zu betreten. „Cartography of Dreams – Topographies of Imagination“ ist eine Ausstellung mit dem Angebot zum Dialog: mit sich selbst, mit den Bildern, mit der Fantasie und mit den Kunstschaffenden. Sie zeigt, wie Kunst uns dazu bringen kann, innere und äußere Räume neu zu denken – und vielleicht eine neue Landkarte unserer eigenen Wahrnehmung zu zeichnen.


Was uns in der Kunst antreibt?