Inspiriert von Natur und digitaler Kreativität

Arbeitsräume und kreative Orte

Im Laufe der Jahre sind mehrere Ateliers zu wichtigen Stationen meines künstlerischen Werdegangs geworden. Jeder Ort hatte seine eigene Atmosphäre und prägte die Entwicklung meiner Malerei und meiner Arbeitsweise.


Atelier Wilhelmstraße

Von 2010 bis 2015 arbeitete ich in einem großzügigen, lichtdurchfluteten Atelier in der Wilhelmstraße in Karlsruhe. Dort entstanden vor allem Ölbilder. Ich nutzte das Atelier meist abends nach meiner beruflichen Tätigkeit oder am Wochenende. Das Atelier liegt in einem historischen Industriegebäude und wurde häufig von Künstlerinnen und Künstlern genutzt. Der große Schaffensraum bot ideale Bedingungen für konzentriertes Arbeiten.

In dieser Zeit erschien auch ein Beitrag über meine Malerei im Mitgliedermagazin KKH aktiv+ (1/2015) unter dem Titel „Perfektes Eintauchen“. Darin wurde meine künstlerische Arbeit als Ausdruck von Ruhe, Glück und Selbstentfaltung beschrieben.


Atelier Winterstraße

Von 2015 bis 2019 hatte ich ein Atelier versteckt im Hinterhaus der Winterstraße. Hier verlegte sich mein Schwerpunkt zunehmend auf Acrylmalerei und Mixed-Media-Techniken. In dieser Phase entstand auch das Bodypainting-Projekt „Frei Schnauze“ zum Thema „Pelz bedeutet Tierleid“.


Atelier zuhause

Heute arbeite ich zuhause in einer kleinen Ateliernische in meinem Wohnzimmer. Diese ermöglicht ein kontinuierliches Arbeiten im Alltag und einen direkten Zugang zu spontanen Ideen. Hier entstehen meist kleinere Formate, Skizzen, intuitive und abstrakte Arbeiten und digitale Bilder.


Atelier Eva Balogh

Zusätzlich nutze ich regelmäßig das Atelier der Künstlerin Eva Balogh. Dort arbeite ich an größeren Leinwänden und tausche mich mit anderen Künstlerinnen und Künstlern über Maltechniken, Themen und Konzepte aus. Der gemeinsame Dialog und die unterschiedlichen Arbeitsansätze fördern neue Sichtweisen und kreative Impulse.


Last but not least: Meine Gartenlaube

Ein weiterer Arbeitsort ist meine Gartenlaube, die ich überwiegend für experimentelle Arbeiten nutze. Hier entstehen vor allem Werke aus dem Bereich Mixed Media und Pulp Art, also Arbeiten mit Papierbrei, Strukturmaterialien und Naturfundstücken. Die Laube bietet eine praktische Umgebung für handwerklich-technische Prozesse wie Schichten, Trocknen oder Gießen und verbindet Naturbeobachtung mit künstlerischer Praxis.


Wo Kunst entsteht

Jede dieser Arbeitsstätten – vom Atelier in der Stadt über das private Arbeitsumfeld bis zur Gartenlaube – trägt einen eigenen Charakter und erfüllt eine bestimmte Funktion innerhalb meiner künstlerischen Arbeit. Sie spiegeln die Entwicklung meiner Malerei von der klassischen Öltechnik bis zu experimentellen Mixed-Media-Formen wider und zeigen, wie unterschiedliche Räume auch unterschiedliche kreative Prozesse ermöglichen.