Hey, schön, dass du vorbeischaust
Ich bin Martina Munz aus Karlsruhe – Bloggerin, Künstlerin und Naturfreundin. Auf meinem Blog findest Du Beiträge rund um Kunst, KI-generierte Kreativität und die faszinierende Natur in Stadt und Umgebung.
Ich male Bilder, meist auf Leinwände. Die Maltechniken und Motive sind unterschiedlich, momentan sind es die Acryltechniken, die mich faszinieren. Farben und Motive aus der Natur sprechen mich immer wieder an. Deshalb sind viele Ideen und Bilder von der Natur inspiriert.
Die Bilder, Acryl auf Leinwand, male ich u. a. im Atelier von Eva Balogh. Das Atelier ist für mich eine kreative Oase, in dem ich meine Ideen verwirklichen kann – begleitet mit professionellen Coaching von Eva. Eine individuelle Betreuung, die mich auf meiner künstlerischen Reise unterstützt.

Ara kommt aus dem Meer: Mix Media mit verschiednen Acryl- und Folientechniken, Leinwand, 60 x 80 cm
Stilisierte Figur: Acryl-Spachteltechnik auf Leinwand, 30 x 90 cm (Kunst Martina Munz)

Fine Art Print

Entdecke meine Bilderserie „Obstschalen mit wilden Früchten“ als hochwertige Fine Art Prints auf Leinwand. Jedes Motiv entstand aus meiner tiefen Verbundenheit zur Natur und zeigt heimische Obstsorten aus eigenem Anbau. Diese exklusiven Drucke in limitierter Auflage sind perfekt, um deinem Zuhause eine natürliche und künstlerische Note zu verleihen.
Fine Art Print: Leinwand, 30 x 30 cm (Kunst Martina Munz)
Obstschalen mit „wilden“ Früchten
Beim Malen von Obst entdecke ich die feinen Details und Nuancen jeder Frucht. Die Details gestalte ich „abstrakter“ und freier. Doch eins ist mir dabei stets wichtig: Ich möchte mit den Bildern das Aroma und den Geschmack der Früchte auf die Leinwand übertragen. Das Obst wächst in meinen naturnahen Schrebergarten bzw. im Elterngarten „wild“, das heißt: Ich lasse die Früchte einfach gedeihen ohne mein Zutun. Jedes Jahr ernte ich zahlreiche Früchte.
Die Geschichten der …
- Erdbeeren, 60 x 60 cm – Mehr erfahren
- Brombeeren, 30 x 30 cm – Mehr erfahren
- Äpfel, 40 x 40 cm u. Zwetschen, Original 30 x 30 cm – Mehr erfahren
- Mostbirne, 40 x 40 cm – Mehr erfahren
Alle Originale sind signiert und mit Acrylfarben auf Leinwand gemalt.
Malerei bedeutet auch Loslassen

„Der Ara kommt aus dem Meer“ – was für ein merkwürdiger Titel für ein Bild? Doch die Reise hat tatsächlich mit einer Meereslandschaft begonnen. Diese brachte ich in leuchtenden Acrylfarben auf die Leinwand. Doch nicht das Meer allein reichte mir.
Ich begann das Bild loszulassen, übermalte es mit blauer, gelber und grüner Arcryfarbe, erzeugte wirre Strukturen mit der Folientechnik und kratzte mit einer Spachtel und einem Zweig in die nasse Farbe. Durch diese spontanen Kratzbewegungen sind unerwartete Formen und Linien entstanden.
Mit Mix Media entsteht mein Ara
Aus den zufälligen Formen entwickelte sich nach und nach ein papageienähnliches Gebilde – ein Hyazinthara. Er tauchte plötzlich aus den Tiefen der Meereswelt auf. Mithilfe von Wellpappe und Luftpolsterfolie habe ich zum Schluss lebendige Muster erzeugt.
Mix Media mit verschiedenen Acryl- und Folientechniken, Leinwand, 60 x 80 cm, Quer- und Hochformat möglich
Ich male gerne intuitiv
Die Werke „Pollenflug“ und „Geistwesen“entstanden auf einem rauen, braunen Packpapier. Ich zähle sie zu meiner Experimentierphase. Beide Bilder sind ca. 70 x 100 cm groß und bei mir zu Hause im einem großen Bilderrahmen geschützt (Kunst Martina Munz).
Intuitive Malerei bedeutet für mich, den Pinsel ohne festen Plan zu führen, den Farben und Formen freien Lauf zu lassen. Dabei lasse ich mich von Stimmungen, Naturerlebnissen und inneren Bildern leiten. Oft entsteht etwas Überraschendes, das ich vorher nicht bewusst geplant hatte. Meine Bilder entwickeln sich Schicht für Schicht und verändern sich im Prozess. Ich arbeite mit verschiedenen Techniken – Acryl, Tusche, Pastell – und liebe das Experimentieren.
Es ist ein Übungsfeld, auf dem ich wachsen will. Fehler gibt es für mich nicht – alles gehört dazu. Meine Bilder dürfen roh, wild oder auch zart sein, je nachdem, was gerade in mir lebt.

Bei dem Bild „Pollenflug“ kombinierte ich Wachsmalstifte, Tusche und Acrylfarben intuitiv, wobei ich viele Farbschichten auf das Papier pinselte. Bis ich endlich lebendige Formen erkannte und diese weiter ausarbeitete.
Zum Schluss entstand etwas ähnliches wie eine Blume und mir kam die Idee, das Bild noch mit gelben kugelförmigen Formen zu ergänzen. Pollenflug! Für mich ist das Bild ein farbenfroher Ausdruck der Natur. Und wenn man ganz genau hinguckt, ist auch ein kleines Insekt zu entdecken.

Mein erstes Bild der Raunacht-Serie ist das Werk „Geistwesen„. Mit kräftigen Farben wie Rot- und Gelbtönen begann ich die Arbeit, ließ Strukturen durch Folientechnik entstehen und fixierte diese mit Acrylbinder. Stück für Stück offenbarte sich eine Kobold-Gestalt, die ich mit ÖL-Pastellfarben festhielt, bevor ich mit Acryl weiterarbeitete.
Aus dem Kobold entstand ein Gesicht, das sich zu einer Blume verwandelte. Doch nichts ist in der Kunst festgelegt: Ich übermalte die Pflanze mit roter Tusche und legte einen feinen Farbschleier über das Bild. Das Gesicht schimmert nun leicht hervor. Mit meinen aus Radiergummi selbstgemachen Stempeln betone ich noch zum Schluss mit heller Farbe den Kopf und die Kleidung. Ein Geistwesen ist entstanden.
Neuland in Farbe

„Wurzeln als Lebensnetzwerk„: Dieses Bild offenbart die verborgene Welt in der Erde. Ein Geflecht aus zarten Wurzeln, unsichtbar für das Auge, aber unersetzlich für das Leben. Es symbolisiert die stille Verbindung und das Netzwerk, das die Natur zusammenhält und nährt.
Meine Entdeckungsreise zur Abstraktion
In die abstrakte Malerei taste ich mich gerade erst hinein. Es ist für mich ein neues Feld, das viel Freiheit bietet, aber auch herausfordert. Ohne konkrete Vorlage zu arbeiten, verlangt Mut. Ich probiere verschiedene Techniken aus, spiele mit Farben, Linien, Flächen und Strukturen. Manchmal lasse ich mich von Musik leiten. Noch bin ich Neuling auf diesem Weg – neugierig, offen und lernbereit.

„Baum der Nacht“: Dieses Bild zeigt einen leuchtenden Baum in der Dunkelheit, der aus verschieden geformten Farbflächen besteht. Im Spiel von Licht und Schatten erscheint ein Baumgesicht als stiller Beobachter der Natur und der Nacht.

„Elefant im Spiel„: Dieses abstrakte Bild zeichnet sich durch seine verspielte Dynamik und harmonische Farbkomposition aus. Die dominante Farbpalette umfasst lebendige Neongrün-, Neonblau- und Neon-Pinktöne, ergänzt durch Akzente in Gelb und Rot. Runde, spiralförmige Formen und organische Linienführung erzeugen einen fließenden Eindruck von Bewegung. Die texturreiche Oberfläche zeigt unterschiedliche Muster, erzeugt durch den Einsatz verschiedener Techniken wie Tupfen, Lasieren und Schichten.
Frühere Werke
Ölfarbe unter den Fingern – Mein früher Weg als Künstlerin
Bevor ich Acrylfarben, Mischtechniken, KI-Kunst und digitale Malerei für mich entdeckte, war das Malen mit Ölfarben mein bevorzugter Ausdruck. Als Autodidaktin habe ich mir das Wissen und die Fertigkeiten der Ölmalerei selbst beigebracht.
Ich malte vor allem Porträts – von Menschen und Tieren. Jedes Gesicht, das ich auf die Leinwand brachte, war wie ein kleines Universum. Ich wollte nicht nur Ähnlichkeit erreichen, sondern Tiefe einfangen: den Charakter, einen Blick, einen Moment im Leben. Auch Tiere malte ich mit Hingabe.
Der langsame Trocknungsprozess der Ölmalerei war ideal für mich. Ich konnte Schicht um Schicht aufbauen, Farben blenden, korrigieren – und so lange an einem Bild arbeiten, bis es sich „richtig“ anfühlte.
Heute male ich anders – spontaner, freier, experimenteller. Doch manchmal, wenn ich den Geruch von Ölfarbe wahrnehme oder ein altes Porträt von mir betrachte, spüre ich die leise Sehnsucht nach dieser ruhigen, konzentrierten Zeit des Malens. Es war eine stille, fast meditative Phase meines künstlerischen Weges – eine, die mich geprägt hat.











